Pussy Riot live in Stuttgart: Protest, Punk und Lesung
Stuttgart [ENA] Das legendäre Protest-Kollektiv Pussy Riot kommt am 28. September 2026 für eine exklusive Show nach Stuttgart. Die Performance steigt im Projektraum des Kunstvereins Wagenhalle (Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart). Der Abend wird laut, politisch und vollgepackt.
Vor der Musik liest Pussy-Riot-Mitbegründerin Maria Aljochina aus ihrem Buch „Political Girl“. Danach teilen sich Pussy Riot die Bühne mit dem kanadischen Experimental-Kollektiv New Age Doom und den Stuttgarter Lokalmatadoren Siffon. Einlass ist ab 17:30 Uhr, das Programm startet um 18:00 Uhr. Pussy Riot wirbelt seit über zehn Jahren die weltweite Kunst- und Politszene auf. Mit Sturmhauben, Elektropunk und radikalen Aktionen kämpfen sie für Menschenrechte und Feminismus. In den Wagenhallen verbinden sie nun Literatur, Aktivismus und Live-Energie zu einem dichten Gesamtkunstwerk.
Den Auftakt macht die Lesung aus „Political Girl“. In diesem Buch rekapituliert Maria Aljochina die immer brutalere Repression im heutigen Russland, den Protest gegen den Ukraine-Krieg und ihre riskante Flucht aus dem Land im Jahr 2022, die sie als Essenslieferantin getarnt antrat. Direkt danach übernehmen die Support-Bands die Bühne: • Siffon (Stuttgart): Den Stuttgarter Punker:innen ist klassischer Punkrock viel zu verstaubt. Sie servieren stattdessen ihr ganz eigenes Genre: „Neue Deutsche Schelle Punk“. Angeführt von einer energiegeladenen Frontfrau paart die Band gekonnt Wut mit Melodie. Ihr Sound erinnert an eine moderne, rohe Version der jungen Nina Hagen oder an Bärchen und die Milchbubis.
• New Age Doom (Kanada): Das von der Kritik gefeierte Avantgarde-Kollektiv sprengt sämtliche Genregrenzen. Sie fusionieren Post-Rock, Doom Metal, Dub und Free Jazz zu einer gewaltigen, hypnotischen Klangwand. Die Band kooperiert regelmäßig mit Größen der Musikszene – auf ihren Alben spielten bereits Mitglieder von Death Grips, Quicksand und Musiker von David Bowies Blackstar-Band. Am Ende des Abends reißen Pussy Riot die Halle mit ihrer visuell überwältigenden Show und ihren unmissverständlichen politischen Botschaften ab.




















































