Montag, 18.11.2019 10:40 Uhr

"Aspetar" gewinnt Kölner Traditionsrennen

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Köln-Weidenpesch, 23.09.2019, 13:02 Uhr
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Köln-Weidenpesch [ENA] Der "57. Preis von Europa" ist das bedeutenste Galopprennen und Saisonhöhepunkt im Turfkalender der Domstadt. Vor 15.000 Zuschauern siegte der in England trainierte und in Frankreich gezogene vierjährige Wallach "Aspetar" unter Jockey Jason Watson das mit 155.000 Euro dotierte Gruppe I Rennen über eine Distanz von 2.400 Meter. Der erste Preis von Europa - wurde 1963 von Hein Bollow gewonnen.

In einem zügig gelaufenen Rennen, das Royal Youmzain vor der Favoritin Donjah und Bristano anführt, hatte Aspetar an vierter Position eine Traumlage. Auf der Zielgeraden war Donjah früh in Angriffsposition und bald auch an dem nachlassenden Royal Youmzain vorbei. Doch ein Blick zu Aspetar genügte, um zu erkennen, dass der Gewinner des Preisgeldes von 100.000 Euro für den Sieger, nur der Gast aus England sein würde. Souverän enteilte er in der Manier eines Spitzenpferdes und hatte am Ende zweieinhalb Längen Vorsprung. Trainer Roger Charlton trainiert Aspetar in England für Katar-Scheich Mohammed bin Khalifa Al Thani.

Die nachgenannte Stute Amorella (M. Seidl) schob sich noch glänzend auf Platz zwei, ohne jedoch den Sieger zu gefährden, dritter wurde Donjah (L. Delozier). Der Preis von Europa wurde 1963 erstmalig auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch ausgerichtet und ist seitdem absoluter Turfhöhepunkt in der Domstadt. Jockey- und Trainer-Legende Hein Bollow gewann vor 57 Jahren mit dem 5-jährigen Hengst "Opponent", trainiert von Josef Hochstein und im Besitz von Frau Thissen, die erste Prüfung des jetzigen Klassikers.

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