Donnerstag, 12.12.2019 17:26 Uhr

Forschungsflugzeug SOFIA in Stuttgart

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 15.09.2019, 22:09 Uhr
Presse-Ressort von: Wolfgang Weichert Bericht 7428x gelesen
Empfang anlässlich Besuch von SOFIA in Stuttgart
Empfang anlässlich Besuch von SOFIA in Stuttgart  Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] Das Forschungsflugzeug SOFIA (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) ist ab Montag, 16.09.2019 für wenige Tage in Stuttgart zu Gast. Ende des Besuchs ist er 20.09. Aus diesem Anlass wurde am Sonntag um 13:00 Uhr zu einem Empfang im Flughafen geladen.

Ursprünglich sollte SOFIA bereits am Sonntag um 7:00 Uhr in Stuttgart landen. Doch ein technischer Defekt und das ungünstige Wetter am Startflughafen sorgen für eine Verzögerung der Ankunft. „SOFIA wird am Montag früh um 4:00 Uhr in Stuttgart landen“, so Walter Schoefer, Flughafen Stuttgart GmbH. „Man habe sich sehr bemüht eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, da am Stuttgarter Flughafen ein Nachtflugverbot besteht. Auf den für Sonntag geplanten Empfang wollte man dennoch nicht verzichten, auch wenn die Hauptdarstellerin jetzt fehle.“

Die Redner|innen betonten die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Institutionen. Ohne diese Zusammenarbeit wäre SOFIA nicht möglich. So wurde das Teleskop in Stuttgart entwickelt und die NASA machte es möglich, dass dies in der 747 einsatzfähig ist. Redner waren: Walter Schoefer (Flughafen Stuttgart GmbH), Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund (DLR), Edward D. Harmon (NASA, SOFIA Mission Manager), David McBride (NASA, Armstrong Flight Research Center), Carol Carroll (NASA Ames Research Center), Prof. Dr. Wolfram Ressel, Universität Stuttgart und Prof. Dr. Alfred Krabbe (Deutsches SOFIA Institut).

Am Mittwoch, 18. September 2019 wird die Maschine um circa 18 Uhr zu ihrem ersten Forschungsflug über Europa aufbrechen. Für die Rückkehr am Donnerstagmorgen um circa 5 Uhr, also vor dem eigentlichen Betriebsstart um 6 Uhr, haben die Wissenschaftler eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Stuttgart von der geltenden Nachtflugbeschränkung bekommen. Das Forschungsflugzeug steht auf einer Parkposition direkt vor den Terminals und ist damit von der Besucherterrasse aus hervorragend zu sehen.

Dort gibt es für Besucher auch Informationen und Erklärungen zu dem rund 17 Tonnen schweren Infrarot-Teleskop mit einem Durchmesser von 2,7 Metern. In einem mobilen Planetarium neben dem Terminal können sich Neugierige zweimal täglich bei einer Vorführung das All näherbringen lassen. Der Abflug zurück zu ihrem Heimatflughafen bei Los Angeles ist für Freitag, 20. September gegen Mittag vorgesehen.

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