Sonntag, 13.10.2019 23:18 Uhr

fff meets #str

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 27.07.2019, 00:47 Uhr
Presse-Ressort von: Wolfgang Weichert Bericht 8049x gelesen
#fridaysforfuture Stuttgart
#fridaysforfuture Stuttgart  Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] Die bundesweit erste Fridays for Future Demonstration in einem Flughafen fand gestern (Freitag 26.07.2019) in Stuttgart statt. Mehr als 300 Schüler und Unterstützer trafen sich hierzu im Terminal 1 des Flughafens um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren.

Johannes Schumm (Pressesprecher Flughafen Stuttgart) betonte, dass der Flughafen Stuttgart die Aktion der jungen Leute unterstütze und es richtig ist, was diese tun. Deshalb habe man auch diese Aktion für zwei Stunden hier am Flughafen genehmigt. Auch der Flughafen Stuttgart möchte klimaneutral werden. Schließlich habe man schon die Vorfeldbusse auf Elektro umgestellt und der Flughafen produziert eigenen Strom. Bis 2050 soll der Flughafen Stuttgart klimaneutral betrieben werden.

Unterdessen forderten die Demonstranten die Einführung einer Kerosinsteuer damit Inlandsflüge teurer und somit uninteressant werden. Gleichzeitig müsse das Angebot der Bahn günstiger und attraktiver werden. „30 Euro Stuttgart – Berlin, wo bleibt die Steuer auf Kerosin?“, so der Slogan der Demonstranten. Die Reisenden am Flughafen zeigten Verständnis für die Aktion der Jugendlichen. Da der Abfertigungsbetrieb durch die Protestaktion nicht gestört wurde, gab es auch keine Reibereien zwischen Demonstranten und Reisende. Nur Papierflieger fliegen umweltfreundlich. Deshalb lies man Papierflieger von der "Empore" fliegen.

Ob es weitere Aktionen am Flughafen Stuttgart geben wird, mochte heute noch niemand sagen. In den nächsten Wochen finden die Aktionen wieder, wie gewohnt, auf dem Stuttgarter Marktplatz statt. Auch während den Sommerferien will man zeigen, dass es wichtig ist eine vernünftige Klimapolitik zu fordern. Zwar konnte niemand vom Fliegen abgehalten werden, aber man hat lautstark appeliert, das Fliegen nur noch zu nutzen, wenn es nicht anderst geht. Das Video von der Aktion: https://youtu.be/1uRWx4XkFUQ

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.