Mittwoch, 22.11.2017 15:55 Uhr

Wenn der Kunde sich beschwert

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 19.07.2017, 00:19 Uhr
Presse-Ressort von: Wolfgang Weichert Bericht 7560x gelesen
Service wird nicht mehr geboten
Service wird nicht mehr geboten  Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] In Zusammenhang mit meinem Artikel wegen den überfüllten U-Bahnen in Stuttgart am 15. Juni und 16. Juni 2017, hatte ich gleichzeitig eine Anfrage an die SSB-AG (Stuttgarter Straßenbahnen AG) gemacht und gefragt, warum die Bahnen nur mit Kurzzügen bedient werden, obwohl es Großveranstaltungen gab.

Jetzt habe ich von der SSB-AG eine Antwort erhalten (siehe Foto). Die SSB-AG führt drei Kleinveranstaltungen als Begründung an um eine Sonderlinie zum Cannstatter-Wasen zu bedienen, ob wohl in der Stuttgarter Innenstadt der „Bär steppte“. Für wie doof muss ein Verkehrsbetrieb seine Kunden halten um ihm solch eine Antwort als „Entschuldigung“ zu präsentieren? Von der Philosophie auf der Webseite der SSB-AG „Lebensader der Stadt Stuttgart -Wir helfen, Stuttgart lebenswert zu machen-“ spürt man hier nichts mehr.

Antwort der SSB-AG auf unsere Anfrage

Leider mussten wir der SSB-AG daraufhin mitteilen, dass es nicht nur diese „Großveranstaltungen“ in Stuttgart gab sondern auch noch die nachfolgenden „Kleinveranstaltungen“: Jazz-Open (max. 6.500 mögliche Besucher/Tag im Innenraum) 07.07.2017 – 16.07.2017, Hamburger Fischmarkt (Karlsplatz) 06.07.2017 – 16.07.2017, Sommerfestival der Kulturen (Marktplatz) 11.07.2017 – 16.07.2017, International Dance Festival (6.-23. Juli 2017) Theaterhaus und der REWE Familyday (mit 50.000 Besuchern) am 15.07.2017 auf dem Wasen.

Die Stadt Stuttgart sollte sich mal auch überlegen, was sie mit ihrem Anteil an der SSB-AG machen möchte, denn immerhin hat die Stadt Stuttgart 3.549 Aktien und somit einen Anteil von 41,3 Prozent an der SSB-AG. Vor allem wenn man die Bürger weg vom Auto hin zum öffentlichen Nahverkehr bringen möchte. Warum hat die SSB-AG (siehe Antwort) nicht genügen Züge zur Verfügung um in einem „Dorf“ wie Stuttgart Großveranstaltungen zu bedienen?!? Und das Ganze mit einem "grünen" Oberbürgermeister und Feinstaubproblematik!

War zum Glück nicht plakatiert *Ironie aus*
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unsere Reaktion auf diese Antwort
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